Über uns
Die Vision
Mit unserem Hof wollen wir einen freundlichen und behüteten Ort schaffen, an dem die uns anvertrauten jungen Menschen ein geborgenes Zuhause auf Zeit finden. Unser Hof bietet einen familiär geprägten, entschleunigten Lebensraum, der reich an motorischen und haptischen Angeboten ist. Das Leben mit den Tieren und der Rhythmus der Natur bestimmen unseren Alltag.
Wir, die im Nachbarhaus lebende Familie, und das Team geben der Hofgemeinschaft eine Struktur. Wir begegnen den jungen Menschen mit emotionaler Wärme und menschlichem Bezug, und vermitteln umfassend Wissen, Fähigkeiten und Selbstvertrauen an die jungen Menschen. Qualität ist keine Floskel, sondern ein ständiges Ziel.
Unsere Hilfe passt sich dem jungen Menschen an. Wir nehmen jedes Kind und Jugendlichen einzeln wahr und erkennen, wo Potenziale liegen und wo Grenzen bestehen. Wir fördern ohne zu überfordern.
Unsere Geschichte
Im Februar 2012 entschieden wir uns, Clara und Marco, gemeinsam zum Aufbau einer Wohngruppe. Nach intensiver und großflächiger Suche erwarben wir im September 2012 den Hof.
In Kooperation mit einem Träger nahmen wir 2014 unsere ersten Schützlinge in Empfang.
Seit Februar 2016 liegt die Wohngruppe in eigener Trägerschaft, sodass wir Veränderungen und Ideen kurzfristig und gezielt umsetzen können.
Im Laufe der Jahre wurde für uns spürbar, dass ein familienanaloges Konzept seine Zeit hat.
Deshalb erfolgte im Sommer 2023 die Umwandlung in eine Schichtwohngruppe mit sieben Plätzen. Wir als Familie zogen in das Nachbarhaus, so dass weiterhin eine Anbindung an uns als Familie besteht.
Wir entwickeln uns beständig weiter um ein professionelles, effektives und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot zu bieten. In diesem Zuge haben sich unsere Schwerpunkte FASD und Trauma heraus gebildet.
Clara & Marco
Clara war seit ihrem 16. Lebensjahr regelmäßig in der Betreuung von Menschen mit Behinderung tätig und lebte auch drei Monate in einer Campille-Einrichtung in Irland.
Nach einer Ausbildung zur Mediengestalltungsassisten Bild und Ton folgte die Ausbildung zur Erzieherin.
Sie gründete 2013 die Wohngruppe, welche seit Februar 2016 in ihrer Trägerschaft und Leitung liegt.
Seit 2021 ist sie zertifizierte Traumapädagogin nach Vorgaben der DeGPT.
Marco leitete als Jugendlicher Kindergruppen des NABUs.
Mit 12 Jahren nahm er an einer ersten Trekkingtour
durch Lappland teil.
Während seiner achtjährigen Tätigkeit im Rettungsdienst war er wiederholt im Ausland und als Praxisanleiter tätig. Hierzu gehört ein Einsatz in Sri Lanka nach dem Tsunami 2004, medizinische Schulungen in der Westsahara, sowie zwei Jahre als rettungsdienstlicher Projektleiter in Dafur und Südsudan.
2011 folgte der Abschluss eines betriebswirtschaftlichen Studiums.
Seit 2014 unterstützt Marco den pädagogischen Alltag und übernimmt die Verwaltungsaufgaben.
Seit 2022 ist er anerkannte Nichtfachkraft mit einem Schwerpunkt in Angeboten und Erlebnispädagogik.
Vorbilder gesucht
Mit diesen Worten begann unsere Stellenanzeige bei der Personalsuche und ist Ausdruck unserer eigenen Haltung.
Wir verstehen uns als Vorbilder und Partner der jungen Menschen. Nur, wenn wir als Betreuende Leistung, Einsatzbereitschaft und Werte vorleben, können wir diese an die jungen Menschen weitergeben und von ihnen einfordern.
Unser Team besteht, neben uns, aus charakterstarken Fachkräften, die fachliche Professionalität mit einer herzlichen, zugewandten Grundhaltung verbinden. Qualität ist für uns kein statischer Zustand und keine leere Floskel, sondern ein lebendiger, täglicher Antrieb.
Als selbstreflektierende und lernfähige Organisation leben wir eine offene, positive Fehlerkultur. Fortbildung, Supervision und der tägliche Blick im Team helfen uns, alte Gewohnheiten mutig zu hinterfragen. Wir arbeiten nach dem Prinzip, dass wir jeden Tag nach der bestmöglichen Qualität Kinder streben – im vollen Bewusstsein, dass pädagogische Arbeit niemals „absolut perfekt“ sein kann, weil sie von und mit Menschen gelebt wird.
